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Mit sechs Fahrern startete das M-Tec Praga Racing Team beim Winterpokal in Kerpen und zog ein positives Resümee über das erste große Kartevent des Jahres. Mit Alexander Schmitz und Fabrice Bröcker hatte man zwei schnelle Praga Piloten in der KZ 2 Klasse am Start. Bröcker, der erstmalig ein Praga pilotierte, schaffte im Qualifiying einen 13. Platz. Schmitz belegte hinter Kievitsbosch und Albrecht Rang drei. Ärgerlich für Schmitz und Bröcker war es, dass unmittelbar vor dem Qualifying der aktuelle Luftfilter verboten wurde. Somit musste man innerhalb von Minuten auf das alte Modell umbauen, folglich war die Vergaserbedüsung nicht mehr optimal und es fehlten 2-3/10 Sekunden im Vergleich zum Training vor dem Qualifiying. Für Schmitz hätte dies die Pole bedeuten können, welches er am Sonntagmorgen im Warmup mit 2/10 Sekunden Vorsprung vor dem Rest des Feldes unterstrich. Schnell aber glücklos waren dann die Rennen der KZ Piloten. Alexander Schmitz musste beim Start zum ersten Rennen in der Einführungsrunde mit krummer Achse und beschädigter Felge aufgeben, da ein Mitbewerber ihm in der Aufwärmrunde seitlich ins Kart fuhr. Beim zweien Lauf gelang Schmitz eine tolle Aufholjagd von Platz 28. auf Position elf. Fabrice Bröcker hatte in beiden Läufen mit Unfällen zu kämpfen und viel im zweiten Lauf sogar komplett aus. Auch in den Rotax Max Klassen Junior und Senior war man mit Lukas Wenig, Pascal Drewing, Christopher Friedrich und David Öhler vertreten. Lukas Wenig und Pascal Drewing, die in der Junior Klasse an den Start gingen, zeigten jeweils zwei tolle Rennen. Wenig konnte mit Gesamtrang vier am Ende des Tages einen Pokal mit nach Hause nehmen, bei Pascal Drewing ließ ein Unfall im zweiten Rennen die Hoffnung auf einen vorderen Gesamtplatz leider nicht zu. Mit Christopher Friedrich und David Öhler konnte man erstmalig zwei neue Gesichter im M-Tec Praga Racing Team begrüßen. Beide kamen auf Anhieb sehr gut mit ihrem neuen Arbeitsgerät zu Recht und konnten folglich schnelle und konstante Zeiten in den Asphalt brennen. David Öhler haderte in den Rennen etwas mit der Performance und konnte leider nicht ausreichend Punkten. Christopher Friedrich lieferte hingegen zwei konstante Ergebnisse ab, was am Ende des Tages Gesamtrang fünf für den Griesheimer bedeutete. |