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Nintendo Team Scheider Pilot Lukas Wenig
feiert mit M-Tec erfolgreichen Einstand auf internationaler Bühne
Eine sehr erfolgreiche Premiere auf internationalem
Terrain feierte der 13-jährige Lukas Wenig bei der Rotax Euro Challenge
im belgischen Genk. Als einer der jüngsten Teilnehmer in der mit
70 Startern aus 22 Nationen besetzten Rotax Junioren Klasse schaffte der
Nintendo Team Scheider Pilot mit seinem M-Tec-Chassis bereits bei seinem
allerersten internationalen Renneinsatz die direkte Qualifikation für
die Finalläufe.
Den Grundstein für diesen Erfolg legte Lukas Wenig mit der fünftschnellsten
Rundenzeit in seiner Zeittrainingsgruppe, bzw. der insgesamt achtschnellsten
Zeit aller Teilnehmer.
In den letztendlich für die Finalqualifikation entscheidenden Heats
musste der ehemalige Bambini-Champion dann bei nahezu hochsommerlichen
Witterungsbedingungen jeweils von der ungünstigen Außenposition
ins Rennen starten. Lukas Wenig ließ sich jedoch von diesem Handicap
und der routinierten internationalen Kart-Konkurrenz nicht aus der Ruhe
bringen. Er sicherte sich mit überlegter Fahrweise und den Positionen
sechs, sieben und zehn den hervorragenden zehnten Gesamtplatz und konnte
sich schließlich über die direkte Qualifikation für die
Finalläufe freuen.
Entsprechend gut gelaunt war der Youngster im Gespräch mit den Journalisten:
"Das Wochenende verlief bisher zu unserer vollsten Zufriedenheit!
Mit insgesamt über 200 Teilnehmern ist die Rotax Euro Challenge eine
Veranstaltung auf allerhöchstem Niveau. Ich bin sehr stolz, gleich
bei meinem ersten internationalen Einsatz die direkte Qualifikation fürs
Finale geschafft zu haben. Wir hatten im dritten Heat einen Schrauberfehler
eingebaut, weshalb ich überzeugt bin, dass es morgen in den Finalläufen
noch weiter nach vorne gehen kann."
Pünktlich zu den Finalläufen am Sonntag öffnete Petrus
dann allerdings seine Schleusen und die Rennen fanden bei schwierigsten
Streckenbedingungen statt. Ohne bisherige Rennerfahrung mit den in den
Rotaxserien eingesetzten Mojo-Regenreifen, bewies Lukas erneut ein gutes
Gespür für extreme Witterungsbedingungen. Der M-Tec-Pilot bewies
trotz rutschiger Strecke und erfahrener Konkurrenz das nötige Durchsetzungsvermögen
und verfehlte mit der 11. Position im Prefinale eine Top10 Platzierung
denkbar knapp.
Leider wurde der Youngster beim Start zum zweiten Rennen gleich in der
ersten Kurve von einem Kontrahenten umgedreht und musste nun von Platz
33 dem Feld hinterhereilen.
Der 20. Platz beim Fallen der Zielflagge war nach einer beherzten Aufholjagd
ein Ergebnis unter Wert, jedoch zeigte sich Lukas sehr zufrieden mit seiner
internationalen Rennpremiere:
"Wir hatten hier in Belgien von fast hochsommerlichen Bedingungen
während der Heats dann heute auch richtig fiese Streckenverhältnisse.
Dadurch konnten wir sehr viel Erfahrung im international besetzten Umfeld
sammeln. Ich bedanke mich herzlich bei Frank Hansen vom Team kartschmie.de,
der uns mit guten Tipps professionell unterstützt hat und gehe zuversichtlich
in die nächsten Rennen dieser Saison."
In zwei Wochen startet Lukas Wenig beim Saisonauftakt der deutschen Rotax
Max Serie im bayerischen Wackersdorf, wo dann Ende Mai auch der zweite
Lauf zur Rotax Euro Challenge stattfinden wird.
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