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Drei Doppelsiege für M-Tec und Praga
Zur Saisonhälfte stand
die RMC-Premiere auf dem Templiner Ring für das M-Tec Praga Official
Racing Teams auf dem Programm. Insgesamt wurden mit den Chassis M-Tec
und Praga sagenhafte drei Doppelsiege und weitere Podiumsplätze erzielt
und somit wichtige Punkte für die Meisterschaft errungen.
Glückwunsch an dieser Stelle an die Doppelsieger
Iris Perey (M-Tec), Jonathan Judek (M-Tec) und Simon Wagner (Praga), Prefinal-Sieger
Florian Wiesinger (M-Tec), sowie allen anderen M-Tec- und Praga-Fahrern
für die tollen Platzierungen bei der RMC in Templin.
Ungefährdete Start-Ziel-Siege in der DD2-Woorld-Klasse für Simon
Wagner
Simon Wagner, der sich vergangenes Jahr mit einem M-Tec-Chassis für
das Weltfinale qualifizierte, ist mit seinem neuen Praga-Chassis auf dem
besten Weg auch dieses Jahr die Möglichkeit zu bekommen, sich mit
der Weltelite zu messen. Dieses Mal nur in der höchsten Klasse startend,
konnte er sich voll auf eine Sache konzentrieren und zauberte ein perfektes
Setup auf dem neuen Praga-Chassis. Durch seine absolute Dominanz in Templin,
mit der Pole-Position und den darauf folgenden nie gefährdeten Start-Ziel-Siegen,
führt Simon Wagner nun die Meisterschaftswertung seiner Klasse an.
Podiumsplatz für Julian Wagner in der Senior-Max-Klasse
Nachdem das passende Setup für Julian Wagners Praga-Chassis gefunden
wurde, sah man dem Rennsonntag, an dem der offizielle Teil stattfand,
sehr optimistisch entgegen. Startplatz fünf im Prefinale sorgte für
eine gute Ausgangslage für das Rennen. Julian fand seine beste Performance
im Prefinale, konnte sich Runde um Runde in seinen Rundenzeiten verbessern
und startete Überholvorgänge, wovon leider eines missglückte,
was leider das Aus für Michaela Engelhard bedeutete und auch Julian
gleich mehrere Plätze kostete. Im weiteren Rennverlauf holte er allerdings
die vorbeigekommenen Gegner wieder ein, überholte diese an der gleichen
Stelle wie zuvor und fuhr als vierter über die Ziellinie.
Das Finale war nur von Chaos gezeichnet. Zunächst
wurde das Finalrennen gestartet, aber kaum war das Rennen eine Runde in
Gange, wurde es wegen leichten Regens abgebrochen. Diese Tropfen hörten
ebenso schnell auf, wie sie gekommen waren. Aus Sicherheitsgründen,
so hieß es, wurde diese Entscheidung von der Rennleitung getroffen,
jedoch erwies sich diese als Fehlentscheidung. Nachdem alle Teamchefs
und Fahrer zur Rennleitung gerufen wurden, eine zu lange Diskussion zwischen
jenen erfolgte, kamen die Gewitterwolken bedrohlich näher.
Das Finale der Senioren wurde gestartet und es dauerte
nicht lange, da öffneten sich die Regenschleusen richtig. Julian
Wagner befand sich bei stark einsetzendem Regen auf Position eins und
kam hervorragend mit Slicks im Regen zurecht. Das Rennen wurde allerdings
abgebrochen und zunächst keine Entscheidung getroffen, wann welcher
Start erfolgen sollte. Die Junioren standen schon in den Startlöchern,
da es hieß, diese sollten sich bereithalten und vor den Senioren
ihr Finale absolvieren. Jedoch wurde diese Aussage widerrufen und nachdem
alle Senioren im strömenden Regen die notwendigen Einstellungen für
den Regen getroffen hatten, sollte der dritte Start der Senior-World-Klasse
nun endlich funktionieren. Leider wurde erneut von den Positionen des
Prefinales gestartet und Julian wurde nach vielen Überholvorgängen,
auf Platz drei liegend in die Reifenstapel gedrängt, wobei er sich
an der Hand verletzte, letztendlich als Fünfter gewertet.
Prefinal-Sieg für Florian Wiesinger in der Klasse
Junior-World
Endlich sollte bei dem schnellen Österreicher mal alles funktionieren.
Nach dem Doppel-Aus in Oppenrod, erreichte er die fünftschnellste
Zeit im Zeittraining. Nach einem wilden Prefinale, um dessen Sieg fünf
Piloten kämpften, setzte sich Florian Wiesinger durch und gewann
sein erstes Rennen in dieser Saison. Die Freude über den Sieg war
groß, hielt jedoch nicht lange, ein enttäuschender siebter
Platz war das Ergebnis des leider nicht idealen Setup, und Regen-Chaos
welches durch die Rennabbrüche vorher zustande kam. Newcomer Philipp
Bartos erreichte in seinem dritten Rotax Rennen überhaupt die Positionen
15 und 14.
Mini-Cup: Doppelsieg für M-Tec-Fahrer Jonathan
Judek
Im Zeittraining sorgte Jonathan Judek mit der Bestzeit für eine optimale
Startposition für die Rennen. Im Prefinale und Finale hielt er seine
Gegner unter Kontrolle und rühmte sich mit einem Doppelsieg. Mit
Platz fünf im Zeittraining war Tobias Leyendecker sehr zufrieden
und auch im Prefinale setzte er sich lange Zeit durch und konnte den fünften
Rang innehalten. Jedoch gegen Rennende fand sein Gegner den Weg an ihm
vorbei. Max Zschuppe landete auf dem zehnten Rang.
Im Finale sah es für Tobias Leyendecker und Max Zschuppe weniger
gut aus, nach einem Rennunfall musste Tobias das Rennen vorzeitig beenden
und Max bekam eine Zeitstrafe, was ihn ans Ende des Feldes setzte.
Kein Glück für Daniel Glen im Junior-Cup
In seinem zweiten Rennen auf dem für Daniel Glen neuen M-Tec Chassis,
konnte er sich sofort im Mittelfeld behaupten. Platz neun im Zeittraining,
es fehlten nur drei Zehntel auf Pole-Position! Leider hatte Daniel in
den Rennen nicht das nötige Quäntchen Glück, aber Platz
13 und elf im Finale lassen auf noch mehr hoffen in den nächsten
Rennen.
M-Tec-Inhaber Manfred Haufe nach dem erfolgreichen
Wochenende in Templin: Die Erfolgsserie hält weiter an, das
freut mich natürlich sehr. Dass nicht nur die Teamfahrer erfolgreich
sind, sondern auch die privaten Fahrer und die M-Tec-Fahrer des Timo Scheider-Teams
zeigt die sehr gute Zusammenarbeit der M-Tec- und Praga-Fahrer untereinander.
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